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Ermittlung des Nah- und Fernwärmepotenzials

erstellt von Claudia Konetschny | |   Ergebnisse

Das Nah- und Fernwärmepotenzial wird auf Basis des Wärmverbrauchs bestimmt und geht in die Energiebilanzierung im Szenario 1 als Wärmebedarf ein.

Im Projekt COP4EE übernimmt die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) mit der Expertise der regionalen Energiesystemmodellierung u.a. die Ermittlung des Nah- und Fernwärmepotenzials.

Das Potenzial der Nah- und Fernwärme wird auf Basis des bestehenden Wärmeverbrauchs berechnet. Dabei ist eine getrennte Betrachtung der Sektoren private Haushalte (PHH) und Gewerbe-Handel-Dienstleistung bzw. Industrie (GHDI) aufgrund unterschiedlicher Wärmeverbrauchskriterien nötig. Statistische Wärmeverbrauchsdaten der Sektoren werden über Indikatoren wie Flächennutzung und Wohnflächen u.a. auf Basis des Zensus-Atlas und des DLM50 räumlich verteilt.

In gewerblich und industriell genutzten Gebieten wird die tatsächlich überbaute Fläche durch einen Abgleich mit dem Copernicus-Versieglungsdatensatz bestimmt. Der gesamte Wärmebedarf ergibt sich aus der Zusammenführung der Sektoren. Die Definition eines Mindestschwellwerts für die Wärmeverbrauchsdichte (Angabe in MWh pro Hektar) und eines Schwellwerts für den minimalen Verbrauch eines zusammenhängenden Gebietes ermöglichen flächenscharfe Aussagen über das Nah- und Fernwärmepotenzial (vgl. nebenstehende Abbildungen).

Quelle: eigene Darstellung
Quelle: eigene Darstellung
Quelle: eigene Darstellung
Quelle: eigene Darstellung
Quelle: eigene Darstellung
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